Erlebnisreiche und informative Tage verbrachte die Klasse 8a der Eppelheimer Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule in der letzten Woche auf ihrer Klassenfahrt an den Bodensee. Fröhliche Stimmung und bestes Wetter sowie zahlreiche Programmpunkte machten die viertägige Klassenfahrt für die Schüler zu einem Highlight ihrer bisherigen Schulzeit. Untergebracht waren die Achtklässler/innen in der bekannten Jugendherberge in Konstanz, direkt am Seeufer.
Das Programm von Klassenlehrer Marc Böhmann und Ethiklehrerin Chiara Barkwitz war durchaus straff. Historische und kulturelle Punkte gab es ebenso wie Gelegenheiten zum Sightseeing. Höhepunkte waren die Stadtrallye in Konstanz, eine abendliche Fährfahrt auf dem See, der Besuch des Erlebnismuseums „Sealife“ und des UNESCO-Weltkulturerbes „Pfahlbauten“ in Unteruhldingen sowie der Besuch des berühmten Burgmuseums in Meersburg. Natürlich gehörte auch die Stipvisite der FESCH-Reisegruppe beim Riesenrad in Konstanz und dem Affenberg Salem zu den Highlights.
Beim Besuch der „Pfahlbauten“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie die Menschen am Bodensee in der Steinzeit und Bronzezeit gelebt haben. Eine Museumsführerin nahm die Achtklässler/innen mit auf eine spannende Zeitreise. So konnten die Schüler/innen beim Rundgang durch die Häuser hautnah erleben, warum gerade am Bodensee solche Pfahlbauten-Siedlungen entstanden sind, wie sich die damaligen Menschen vor ca. 6000 Jahren ernährt haben, wie sie sich gekleidet haben, wie sie gejagt haben und wie sie ihr Zusammenleben organisiert haben. Mitreißend war die Ausstellung der Originalfunde am Ende der Pfahlbautensiedlung.
Eine Reise ins Mittelalter war der Besuch des Burgmuseums Meersburg, die seit mehr als 1000 Jahren über dem See thront. Durch insgesamt 30 eindrucksvoll ausgestattete Räume, vom Rittersaal über den Waffengang bis zur Folterkammer, erhielten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Einblicke vom harten Leben auf der Burg. Besonders eindrucksvoll für die Jugendlichen waren auch die früheren Privaträume der Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff, die auf der Burg gelebt hat und gestorben ist.
Voller Eindrücke und schöner Erlebnisse fuhren dann die Eppelheimer wieder am Donnerstag mit der Bahn Richtung Heimat. Dass alle Schüler/innen an der Fahrt teilnehmen konnten und ein solch attraktives Bildungsprogramm erhielten, war auch der Verdienst des Jobcenters des Rhein-Neckar-Kreises und des Fördervereins der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule, die die Klassenfahrt großzügig unterstützt haben oder einigen Familien finanziell unter die Arme gegriffen haben.